Google+ hat den nächsten Schritt getan. Nachdem bisher Neuzugänge in Googles sozialem Netzwerk nur via persönlicher Einladung an eine eMail-Adresse möglich waren, öffnet sich das Netzwerk nun einer breiteren Öffentlichkeit indem der Beitritt auch per Invite-Links ermöglicht wird. So können auch Freunde deren eMail-Adresse man nicht besitzt (z.B. Freunde aus anderen sozialen Netzwerken), eingeladen, oder besser gesagt, abgeworben werden.
Wer Google+ beitritt wird sich etwas umgewöhnen müssen. Das Interface von Google+ tritt seriös, schlicht und funktionsorientiert auf. Zudem ist es bisher komplett werbefrei. Dadurch unterscheidet es sich direkt von Kontrahenten wie StudiVZ. Bei meinem letzten Besuch war bei StudiVZ die eigentlich Seite vor lauter Werbung kaum zu finden. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern behindert bei der Nutzung der Seite.
Google+ geht hier meiner Meinung nach den richtigen Weg. Die Seite will nicht notorisch “Spiel, Spaß und Spannung” vermitteln, sondern bietet eine schlichte Möglichkeit mit seinen Freunden und Bekannten in Kontakt zu treten. Die Seite konzentriert sich nicht auf eine bestimme Nutzergruppe, wie es die meisten anderen sozialen Netzwerke tun. Stattdessen gibt es “Kreise”, von denen sich jeder Benutzer nach Belieben anlegen kann. Google+ Freunde werden dann entsprechend in diese Kreise (z.B. Familie, Freunde, Bekannte,…) einsortiert. Fortan kann jede Aktion auf Google+ auf bestimmte Kreise oder sogar Personen eingeschränkt werden, so dass z.B. nicht die ganze Welt mitbekommt, dass ich jetzt für 2 Wochen in Urlaub fahre, sondern nur der enge Bekanntenkreis.
Tausend Worte können nicht den eigenen Eindruck ersetzen, also gibt’s von mir hier den Invite-Link. Die ersten 150 haben Glück, danach ist der Link ungültig
https://plus.google.com/_/notifications/ngemlink?path=%2F%3Fgpinv%3DY4fT-zjJiDw%3Az0FwEWka0Ks
See you on Google+
[ni]